Die Wikingerfrauen - Stütze der Männer

Die Wikingerfrau – Stütze der Männer

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Frauen wurden bei den Wikingern generell schon frühzeitig in den Bund der Ehe entlassen. Ein isländisches Gesetz legte das Alter der zu verheiratenden Mädchen auf 12 Jahre fest, was vermuten lässt, dass vorher auch noch jüngere Mädchen verheiratet wurden. Sippenverhältnisse spielten eine große Rolle und so ist es nicht verwunderlich, dass durch Hochzeiten auch bei den Wikingern schon Machtverhältnisse gefestigt oder ausgebaut wurden. Durch Heirat und somit der Verbindung zweier Sippen konnten die Stimmen bei einem Thing erhöht und so die Machtstellung der Familie ausgebaut werden und die Familien waren nun einander verpflichtet.

Die alleinige Herrscherin im Haushalt war die Wikingerfrau. Sie sorgte für das leibliche Wohl von Gästen ( Gastfreundschaft stand bei den Wikingern im Gegensatz zu heute an erster Stelle und war ein Gast in Lebensgefahr so hatte der Gastgeber mit seinem Leben für den Gast einzustehen) hatte die Hausherrin zu sorgen. Sie richtete die große Allzweckhalle nach ihrem Gutdünken ein und hielt diese sauber.

Der größte Teil ihrer Pflichten bestand im Verrichten der täglichen Arbeit auf dem Hof, wo man sie an dem Symbol ihrer Amtsgewalt erkannte: einem Bund mit Schlüsseln, der an ihrem Gürtel hing. Es waren Schlüssel für das Haupthaus, die Ställe, die Scheunen, die Vorratslager und dem jeweiligen Badehaus oder Dampfbad, dass je nach Wohlstand einer Familie auf dem Hof eingerichtet war.

5.5.11 10:34

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