Handel treibende Wikinger

Wikinger waren in Mitteleuropa aber nicht nur mit kriegerischen Absichten unterwegs, sondern sie waren auch Händler, die in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends nach Christus Küstengebiete und Inseln Europas anliefen, teilweise kolonialisierten und in Europa und im Orient ein dichtes Handelsnetz errichteten. Diese fahrenden Händler wollten nicht Beute machen, sondern Geschäfte. Die Händler der Wikinger tauschten Güter wie Honig, Wachs, Bernstein, Felle, Tierhäute und Waffen gegen Edelmetalle, Silber, Seide, Brokat, Gewürze, Helme und Rüstungen. Ein besonders wichtiger Handelszweig waren Sklaven, die bis in den vorderen Orient verkauft wurden. Sklaven nahmen die Wikinger oft und reichlich auf ihren zahlreichen Beutezügen gefangen.